wissenschaftliche Artikel

Babyzeichen-Babygebärden-Kindergebärden-Wissenschaft

Kindergebärden in wissenschaftlichen Aufsätzen…

PD Dr. Mechthild Kieglemann, Berinke Keppler-Rau und auch Barbara Hänel-Faulhaber haben sich in ihren Publikationen mit dem Thema „Gebärden mit hörenden Kindern“ auseinandergesetzt. Hier findest du die wichtigsten Artikel:

 

Baby Signing – Eine Einschätzung aus entwicklungspsychologischer Perspektive

von PD Dr. Mechthild Kiegelmann, Universität Trier
Erschienen in „Das Zeichen“ – Zeitschrift für Sprache und Kultur Gehörloser. DZ 82/ Juli 2009 ww.sign-lang.uni-hamburg.de
In diesem Beitrag wird das Phänomen des populären Baby Signings beschrieben. Verschiedene Variationen der Ausführungsformen dieser pädagogischen Intervention in die Sprachentwicklung von Kindern beleuchtet: Die Art des Zeihensystems, die Menge der verwendeten Gebärden und die Bandbreite an Veränderung von Alltagskommunikation aufgrund des Baby Signings.    >> PdF

 

Gebärdenkommunikation mit Babys und Kleinkindern Handbuch

Zweijähriges EU-Projekt zum Thema Gebärdenkommunikation mit Babys und Kleinkindern
Dieses Handbuch ist eines der wichtigsten Produkte des Multilateralen Comenius Projektes „Tiny Signers“. Es stellt bilinguale Modelle des frühen Spracherwerbs für gehörlose und hörende Kinder im Alter von unter drei Jahren mittels der Verwendung von gesprochener und Gebärdensprache in der Kinderbetreuung bzw. in Bildungseinrichtungen der verschiedenen Länder der Projektpartner vor. Mit zahlreichen Gebärden der Österreichischen Gebärdensprache (ÖGS)    >> PdF


Warum und wodurch fördern Handgestenspiele die Sprech- und Sprachentwicklung ?

von Berenike Keppler-Rau Dozentin für Sprechen beim Landesprojekt des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg “Singen-Bewegen-Sprechen“ (SBS)
Der Zusammenhang zwischen Handmotorik und Mundmotorik ist vor allem empirisch erwiesen. Die Wissenschaft ist sich einig darin, dass die Entwicklung der Feinmotorik der Hände und die Entwicklung des Sprechens zusammenhängen und sich wechselseitig fördern und beeinflussen, obwohl die genauen Zusammenhänge noch ungeklärt sind. Alle diesbezüglichen Erkenntnisse beruhen auf beobachtbaren Phänomenen, wie den folgenden. >> weiter

Gebärdensprache, lautsprachunterstützende Gebärden und Bildkarten

Inklusive sprachliche Bildung in Kindertageseinrichtungen unter Berücksichtigung alternativer Kommunikationssysteme
von Barbara Hänel-Faulhaber
Frühe inklusive Sprachbildung wird meistens im Zusammenhang mit Lautsprachen diskutiert. Aber auch Kinder mit Hör- und Sprechbeeinträchtigungen sowie kognitiven Einschränkungen haben Anspruch auf positive Kommunikationserfahrungen und individuelle sprachliche Unterstützung im Kita-Alltag. Visuelle Verständigungsformen – etwa mit Hilfe von Gebärden und Bildkarten – können alternative Wege für die Sprachförderung eröffnen.  >> weiter

 

Gebärden als eine Möglichkeit zur Unterstützung der Kommunikation in inklusiven Kinderkrippen
von Fransziska Wolf
Mit dem Ausbau von Betreuungsplätzen in Kindertageseinrichtungen und der Ratifizierung der Behindertenrechtskonvention kommen neue Herausforderungen auf pädagogische Fachkräfte zu. Eine wesentliche Herausforderung könnte in einer inklusiven Kinderkrippe die Kommunikation zwischen Kindern und pädagogischen Fachkräften darstellen. Da die verbale Kommunikation bei Kindern zwischen ein und drei Jahren noch nicht bzw. noch nicht vollständig ausgeprägt ist, müssen nonverbale Kommunikationsformen ins Zentrum der Interaktion rücken. Gebärden können dabei als eine Möglichkeit zur Unterstützung der Kommunikation dienen. >> weiter