Grußworte

Wir bedanken uns für die freundlichen Grußworte.
Diese Worte sind sehr wertvoll, drücken diese doch aus, wie wichtig unsere Otto-Bücher für Kinder sind.

 

Eckart von Hirschhausen
Arzt, Komiker und Gründer der Stiftung HUMOR HILFT HEILEN 


„Kinder wollen die Welt mit allen Sinnen begreifen. Und wenn ein Sinn davon nicht so ist wie bei anderen, dann macht es viel Sinn, dass Grundideen der Gebärdensprache allgemein bekannt sind. Und ich wette: Kinder be-greifen das im wahrsten Sinne im „Handumdrehen“!



Uwe Schummer MdB
Beauftragter für Menschen mit Behinderungen der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag

Berlin, 22.06.2016

Kinder können alles lernen

„Kinder können alles lernen, wenn es spielerisch und „nebenbei“ vermittelt wird. Darauf setzen die Otto-Bücher. Sie kombinieren kurze Geschichten für die Kleinen mit einfachen Kindergebärden, die zum Nachahmen anregen. So lernen schon sehr kleine Kinder, die keine Hörbehinderung haben, einfache Grundlagen der Deutschen Gebärdensprache. Kindergärten werden immer „inklusiver“. In vielen Regel-Kindergärten sind heute Kinder mit einer Hörbeeinträchtigung oder Down-Syndrom, die über Gebärden kommunizieren. Die kleinen Bücher regen alle dazu an, auch die Erzieher, Gebärden in den Alltag zu übernehmen und mit Kindern mit Behinderung in Kontakt zu kommen. Je mehr Otto-Bücher es gibt, umso populärer wird die Deutsche Gebärdensprache. Ich freue mich, wenn Eltern- und Familienzeitschriften für diese großartige Idee kräftig die Webetrommel rühren. Die Gebärdensprache ist die Muttersprache von über 80 000 Menschen in Deutschland. Je mehr Hörende sie erlernen, ob in der Kita, Schule oder Volkshochschule, umso schneller und leichter können gehörlose Menschen am Leben in der Gesellschaft teilhaben.“



Cem Özdemir MdB
Erzieher und Diplom-Sozialpädagoge

„Birgit Butz, Anna-Kristina Mohos und Kata Pap ist mit „Otto spielt“ ein wunderbares Bilderbuch gelungen, das gleichzeitig ein Vorreiter der Inklusion ist.
Kinder lernen eine Sprache nicht nur über Worte, sondern auch über Gesten. So werden zum Beispiel der große Elefant und die kleine Maus oft mit den Händen dargestellt. Warum soll man, statt Phantasiegesten zu verwenden, nicht die Chance nutzen, seinen Kindern von Beginn an Gebärden beizubringen? Dies fordert und fördert Kinder, treibt die Inklusion voran, bringt Bewegung in die Sprache, verbessert die Motorik und lässt sich ohne Probleme auch in eine mehrsprachige Erziehung einbinden. Ob Deutsch, Englisch, Türkisch oder Arabisch – eine Gebärde beschreibt einen Begriff und funktioniert in allen Sprachen.Ich wünsche Ihnen alles Gute und viel Erfolg für Ihren jungen Verlag und für kommende Kinderbücher mit Gebärden. „



Paul Maar
Kinderbuchautor

Das Prinzip, auch mit sprachfähigen Kindern mittels Gebärdensprache zu kommunizieren war mir neu, überzeugte mich aber sofort.

Ich hatte es, ganz unbewusst und noch sehr unpräzise, bei meinen Kindern angewandt, als sie klein waren. Dabei hatte ich festgestellt, dass sie die Gesten mindestens so aufmerksam verfolgten wie die Worte. Etwa, wenn ich mit beiden Händen eine kreisförmige Bewegung machte, um anzuzeigen wie groß der Kürbis im Garten war. Sie wollten dann immer, dass ich diese Gebärde wiederholte, wenn die Rede auf den Kürbis kam.